Soccerhalle

Besuch der Soccerhalle in Großen-Linden.

Videoprojekt

Klappe - die erste... Im Rahmen eines Videoprojektes entsteht Schritt für Schritt ein Film über das Jokus und seine Besucher/innen. Seit 2011 trifft sich die eine Projektgruppe aus sieben Jugendlichen regelmäßig, um die einzelnen Arbeitsschritte miteinander zu gestalten. Die Teilnehmer/innen filmten ihren Jugendtreff, interviewten andere Nutzergruppen des Hauses, beschäftigten sich mit dem Filmschnitt und nahmen einen eigenen Jokus-Song auf. Aktuell arbeiten die Jugendlichen an der Fertigstellung des Films und planen eine \"Movie-Party\", in deren Rahmen die Präsentation stattfinden soll. Das Projekt ist eine Kooperation der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit mit dem Jugend- und Kulturzentrum Jokus und dem Landesfilmdienst Hessen e. V..

Maskenwerkstatt in der Kunsthalle

Am 22. März besuchte eine Mädchengruppe die Gießener Kunsthalle. Im Rahmen der Ausstellung „Semiglot“ von Mariella Mosler gab es hier die Möglichkeit, eigene Masken herzustellen. Innerhalb von 2 Stunden bastelten die Mädchen mit verschiedenen Materialien Masken. Die fertigen Masken konnten dann in der Kunsthalle aufgehängt oder mit nach Hause genommen werden.

Cajonbau 2012

Ein Cajon ist ein ursprünglich aus Peru stammendes Percussioninstrument, welches auch als Kistentrommel bekannt ist. Durch seine Bauweise und die Zusammensetzung unterschiedlicher Materialien kann ein Cajon Bass- und Snaretöne erzeugen. In Kooperation mit der Gießener Jugendwerkstatt hatten fünf Jugendliche die Gelegenheit, eigene Cajons zu bauen. Die Teilnehmer/innen schrauben, spannten, schliffen, lackierten und verzierten ihre Instrumente. So entstanden originelle Einzelstücke, auf denen nun fleißig geübt werden kann.

Fair1Liga Eröffnungsturnier 2012

Fußballspielen nach allen Regeln des Fairplay – mit einem großen Eröffnungsturnier in der Soccer Halle Linden ist die FAIR1- Liga Gießen in die fünfte Saison gestartet. Die FAIR1-Liga Gießen ist ein Gemeinschaftsprojekt der Jugendeinrichtungen Jugendclub Eulenkopf, Jugendzentrum Spenerweg, Jugendclub Gummiinsel, Jugendtreff West, Jugendhaus Wieseck, Jugendzentrum Holzwurm, Jugend@Nordpol, Jugendzentrum Jokus und der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit der Universitätsstadt Gießen. In zwei Altersklassen treten Jugendliche in einem regelmäßigen Spielbetrieb gegeneinander an. Das Besondere: Die Spiele werden nicht nur nach den Kriterien Sieg oder Niederlage entschieden, vielmehr können die Mannschaften auch Punkte für faires Verhalten bekommen. Als Preis winkt den Gewinnermannschaften wie in jedem Jahr die Teilnahme an einem Wochenendseminar zum Thema „Faszination Fußball“, in dessen Rahmen auch der Besuch eines Bundesligaspiels stattfindet. Gewinner des Eröffnungsturniers waren die Streettigers aus der Nordstadt sowie Olympique Juts aus dem Spenerweg!

Graffiti-Workshop Brüder-Grimm-Schule 2012

Die Aufsuchende Jugendsozialarbeit beteiligte sich mit einem Graffiti-Workshop am Rahmenprogramm des Schulfestes der Brüder-Grimm-Schule. Rund um den Sponsorenlauf zugunsten der technischen Ausstattung der neuen Cafeteria sorgte ein buntes und jugendgerechtes Programm für ein gelungenes Schulfest. Der Graffiti-Workshop vermittelte den Schülern die nötigen Basistechniken der Graffitikunst. Unter Leitung des Graffitikünstlers Laurenz Müller lernten die Teilnehmer den Umgang mit der Sprühdose, den Aufbau eines Graffiti-Bildes und die geschickte Zusammenstellung von Formen und Farben. So sprühten die Jugendlichen in bunten Buchstaben die Schriftzüge „Jokus Gießen“ und „BGS“. Der Workshop diente zugleich als Werbung für eine Graffiti-AG, die künftig in den Schulalltag integriert werden soll. Angeregt durch ihre ersten Erfahrungen mit der Kunst aus der Dose fanden sich hierfür auch einige Interessenten. Mit der Durchführung des Workshops durch die Aufsuchende Jugendsozialarbeit und die anschließende Verankerung im AG-Angebot durch die Brüder-Grimm-Schule soll den Schülern eine intensive und nachhaltige Auseinandersetzung mit der Graffitikunst ermöglicht werden.

Mädchentage Thema Gewalt 2012

Die beiden Mädchentage wurden zum Thema „Gewalt“ ausgestaltet. Dieses Thema hatten sich die Teilnehmerinnen selbst ausgewählt. Sie besuchten zunächst die Beratungsstelle Wildwasser, wo Mitarbeiterin Christine Schlathölter über Handlungsmöglichkeiten im Falle von sexuellen Übergriffen informierte und die Unterstützungsoptionen durch Wildwasser aufzeigte. Der anschließende gemeinsame Abend im Jugendzentrum Jokus bot die Gelegenheit, die Eindrücke auszuwerten, das Thema weiter zu diskutieren und in einem vertrauten Rahmen an die Fragen der Mädchen anzuknüpfen. Dann wurde der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen, vielen Runden SingStar und der Übernachtung im Jugendhaus abgerundet. Der nächste Tag startete mit einem vierstündigen Wendo-Workshop, der in Kooperation mit der Einrichtung „Unvergesslich Weiblich e.V.“ statt fand. Die Mitarbeiterin Doris Kroll erklärte, dass Wendo ein Angebot speziell für Frauen sei, welches für „WomENDOit!“ stehe und sowohl Selbstbehauptungs-, als auch Selbstverteidigungselemente beinhalte. Durch verschiedene Übungen lernten die Mädchen ihre Stimme und ihren Körper bewusst einzusetzen und erlangten so ein selbstbewussteres Auftreten. Außerdem erlernten sie Techniken und Griffe, um sich aus Notsituationen befreien zu können. Das Highlight des Workshops war das Zerschlagen beziehungsweise Zertreten eines Brettes, was allein durch die Willenskraft der Mädchen gelang. Zwar waren einige zunächst misstrauisch, jedoch schaffte es letzten Endes jede, das Brett in zwei Teile zu teilen.

Phantasialand 2012

In diesem Jahr ging es sogar zweimal ins Phantasialand. Wie gewohnt waren die Tagesausflüge geprägt von guter Stimmung, Adrenalinschüben, Geschrei auf der Achterbahn, nassen Klamotten, Sonne, mutigen Jugendlichen und kneifenden Betreuer/inne/n. Schön war´s.

Projekt Klappstuhl 2012

„Projekt Klappstuhl“ – dieser Titel steht für ein Partizipationsprojekt, welches Jugendliche auf ungewöhnliche Weise zu Wort kommen lässt. Im Mittelpunkt steht eine Jugendclique, die den Gießener Marktplatz für sich als einen bedeutsamen Treffpunkt erachtet. Im Rahmen einer einjährigen Projektarbeit beschäftigten sie sich mit der Frage, wo Jugendliche in Gießen eigentlich einen Platz haben. Der Klappstuhl wurde dabei zum Symbol für die Aneignung öffentlicher Räume, zum Platzhalter für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmer/innen, zur Metapher für die Auseinandersetzung mit dem eigenen Platz in der Gesellschaft. Das Ergebnis der Projektarbeit ist eine Fotoausstellung, die die Auseinandersetzung mit dem Thema durch faszinierende Fotografien zusammenfasst. Am 13. November wird die Ausstellung im Jugendzentrum Jokus eröffnet. Im Rahmen eines Graffiti-Workshops entwarfen die beteiligten Jugendlichen ein riesiges Klappstuhl-Logo und sprühten es unter Leitung von Graffiti-Profi Scid auf eine Holzwand. Bei der anstehenden Ausstellungseröffnung soll das Logo die Besucher/innen im Eingangsbereich Willkommen heißen.

Projekt Straßenmusik 2012

Das Projekt Straßenmusik ist ein regelmäßiges Angebot für alle, die sich für Musik interessieren und Lust haben, sich selbst in diesem Bereich auszuprobieren. Jeden Montag von 16:00 – 18:00 Uhr wird im Jokus gemeinsam gejamt. Als Grundlage hierfür dienen die Songvorschläge der Jugendlichen. Die Musikrichtung spielt dabei keine Rolle, jede/r bringt ein, was ihm/ihr gefällt. Von Rock und Pop bis Metal oder Alternatives – hier findet jede Lieblingsmusik ihren Platz.

Rafting 2012

Alle in einem Boot. Gemeinsam mit sechs Jugendlichen machte sich das Team der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit auf den Weg nach Linnich. Hier erwartete die Gruppe eine zweistündige Rafting-Tour auf der Ruhr. Raften ist eine Teamsportart, bei der es mit einem Schlauchboot flussabwärts geht. Durch Absprache, Achtsamkeit und Zusammenarbeit lassen sich Stromschnellen und schwierige Flussabschnitte rasant und gleichzeitig sicher bewältigen. Ausgerüstet mit Paddel, Schwimmweste und jeder Menge guter Laune bestiegen die Jugendlichen ihr Schlauchboot und machten sich auf den Weg. Schnell wurde deutlich, dass die Kombination aus Teamarbeit, Paddel- und Lenktechnik gar nicht so leicht zu vereinbaren sind. Schließlich gelang es den Teilnehmern aber, sich zunehmend aufeinander einzulassen, Aufgaben zu verteilen und aufeinander Acht zu geben. So kam die Gruppe in ausgelassener Stimmung und mit leicht durchnässter Kleidung am Zielpunkt an.

Segeln 2012

We are sailing… Auch in diesem Jahr war das Segelwochenende der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit ein voller Erfolg. Gemeinsam mit Segellehrer Gunnar Matz verbrachten wir wunderschöne Tage am Dutenhofener See. Hier lernten die Jugendlichen das „klar machen“ der Boote sowie die wichtigsten Handgriffe an Bord. So gelang es ihnen zunehmend eigenständig, die Boote sicher über den See zu steuern und als Team zusammen zu wachsen. Mit Lagerfeuer, netten Gesprächen und den legendären Spaghetti Bolo fanden die Tage ein gemütliches Ende.